Aktuell

G23 aktuell - unser neues Informationsmedium

Heute ist die erste Ausgabe unseres neuen Informationsmediums "G23 aktuell" erschienen. (29.11.2019)

G23aktuell Dezember 2019

Prix BÂLEnce 2019 an Raphael Wyniger - Impressionen

 

Prix BÂLEnce 2019 an Raphael Wyniger

Zur Verleihung des Prix BÂLEnce 2019 konnte Gruppe23-Präsidentin Lucie Trevisan im SET Hotel. Residence by Teufelhof Basel rund 60 Gäste, unter ihnen der Basler Wirtschaftsminister Christoph Brutschin und Basel Tourismus-Direktor Daniel Egloff sowie viele Persönlichkeiten aus der Hotellerie- und Gastrobranche, begrüssen.

«Es ist leider eine Tatsache, dass unternehmerische Anliegen in öffentlichen Diskussionen und bei politischen Entscheiden zu wenig berücksichtigt werden», leitete Präsidentin Lucie Trevisan die Preisverleihung ein. Drei Zahlen machen die Bedeutung der KMU-Wirtschaft für die Schweiz deutlich: 99% der Firmen sind KMUs, sie beschäftigen 66% der Arbeitnehmenden und bilden 80% der Lernenden aus. Darum gilt es im Interesse der gesamten Bevölkerung, Sorge zu ihren Anliegen zu tragen und ihnen gute Rahmenbedingungen zu bieten. Dazu will die Gruppe23 einen Beitrag leisten.

Eine Vereinigung, deren Name – wie die Präsidentin betonte – nicht etwa auf einen Geheimbund mit 23 eingeschworenen Mitgliedern hindeutet, sondern in der simplen Tatsache begründet ist, dass sich die Initiantinnen und Initianten zum Kickoff-Meeting in einem Sitzungszimmer des Gewerbeverbandes Basel-Stadt an der Elisabethenstrasse 23 getroffen haben und einen eingängigen Namen suchten.

Die Gruppe23 will die Bedeutung des Unternehmertums aufzeigen und positive Beispiele hervorheben. Christoph Brutschin, Vorsteher des baselstädtischen Departements für Wirtschaft, Soziales und Umwelt beglückwünschte die Gruppe23 im Namen des Regierungsrates zu ihren Zielen und ihren Aktivitäten: «Sie sind damit auf dem richtigen Weg und stossen bei der Regierung und bei der Verwaltung auf offene Türen».

In ihrer Laudatio hielt Lucie Trevisan fest, dass Unternehmerinnen und Unternehmer dieses Bekenntnis seitens der Regierung sehr wohlwollend zur Kenntnis nehmen. Gute Beispiele von engagierten Persönlichkeiten gibt es viele. Zum Beispiel die Nominierten für den diesjährigen Prix BÂLEnce: Anna Götenstedt, Wirtin im Restaurant Harmonie auf der Lyss, die sich nicht nur als Unternehmerin sondern auch politisch engagiert; Lukas Huber, Inhaber der Huber Schuh AG, der neben dem Engagement für seinen Betrieb verschiedene soziale Engagements initiiert hat; Alexander Seiler, der als eigenständiger Juwelier seit vielen Jahren im schwierigen Umfeld von Schmuck- und Uhrenkonzernen erfolgreich tätig ist und Pablo Grendelmeier, der in seinem jungen Alter unglaublich engagiert ist und mit der Aviaticfilms GmbH ein sehr erfolgreiches StartUp gegründet hat. «Von ihm und seinem Team stammt der Slogan «Wir lieben was wir tun – der Montagmorgen ist unser Freitagabend». Besser könnte man die Leidenschaft für das Unternehmertum nicht ausdrücken», hielt Lucie Trevisan anerkennend fest.

Die Leidenschaft für das Unternehmertum und seine Betriebe ist auch beim diesjährigen Gewinner des Prix BÂLEnce unübersehbar. Angefangen hat alles vor ziemlich genau 10 Jahren, als Raphael Wyniger den Teufelhof als geschäftsführender Inhaber übernommen hat. Seither hat er äusserst erfolgreich ein Unternehmen aufgebaut, welches heute eine Cateringfirma, acht Restaurants, drei Hotels, ein Theater, eine Brauerei, einen Weinladen sowie zwei Bars und eine eigene Spirituosenmarke umfasst. «Das Wachstum ist nie einziges Ziel, sondern die natürliche Konsequenz aus diesen Anstrengungen. Man muss die Chancen packen, wenn sie sich ergeben, auch wenn man selbst vom Tempo überrascht ist», sagt Raphael Wyniger dazu.

Neben Leidenschaft sind Risiko- und Einsatzbereitschaft sowie Beharrlichkeit wichtige Erfolgsfaktoren für Unternehmerinnen und Unternehmer, und sie müssen Teamplayer sein. Und noch ein weiteres Merkmal gibt es, und auch über das verfügt Raphael Wyniger: Ausdauer. Bei ihm zeigt sich die nicht nur im erfolgreichen Aufbau der Wyniger-Gruppe sondern auch in sportlicher Hinsicht. Das hat er letztmals im vergangenen Monat eindrücklich bewiesen, als der den Chicago Marathon in 3:10,35 absolvierte und damit unter mehr als 40‘000 Teilnehmenden den 3‘309. Rang belegte. Eine Leistung, von der das Publikum mit hörbarer Achtung und Applaus Kenntnis nahm.

Als Preis erhält der Prix BÂLEnce-Gewinner eine von der Designerin Simone Schnee gestaltete Holzskulptur, welche die Balance symbolisiert, die erfolgreiche Unternehmerinnen und Unternehmer zwischen allen Anforderungen für sich persönlich und ihr Unternehmen finden müssen.

Im anschliessenden, äusserst unterhaltsamen Talk mit Basel Tourismus-Direktor Daniel Egloff erzählte Raphael Wyniger über seine Motivation und seinen Werdegang. Gefragt nach den Erfolgsfaktoren, die erfolgreiche Unternehmen ausmachen, nannte er drei Punkte: Den Standort, ein darauf abgestimmtes individuelles Konzept und die Mitarbeitenden. Von «Copy Paste-Strategien» hält er nichts und die Wertschätzung für die Leistung des Teams beurteilt er als für jeden Betrieb entscheidend. Seinen Mitarbeitenden widmet er diesen zweiten persönlichen Preis nach dem «Hotelier des Jahres 2015». Wer die sympathische und authentische Persönlichkeit von Raphael Wyniger kennenlernt, schätzt sie und versteht, warum er Erfolg hat.

Beim Apéro Riche zeigten sich die Gäste durchwegs begeistert vom Preisträger, seinem Konzept und dem neuen SET Hotel, welches auf einem Rundgang besichtigt werden konnte. Alt-Grossratspräsident Patrick Hafner bemerkte: «Es ist wichtig, dass gute Unternehmer gewürdigt werden und dass es dafür Auszeichnungen wie den Prix BÂLEnce gibt». Der ehemalige Hotellerie Suisse-Direktor Christoph Juen ist überzeugt: «Solche Konzepte begeistern genauso wie die spürbare Leidenschaft für das eigene Unternehmen. Raphael Wyniger hat den Preis absolut zurecht erhalten».

Der dritte Prix BÂLEnce wird im Frühjahr 2020 ausgeschrieben. Wer über die künftigen Gewinnerinnen und Gewinner mitentscheiden und die Ziele der Vereinigung unterstützen möchte, ist als Mitglied in der Gruppe23 willkommen. Informationen dazu sind unter www.gruppe23.ch online verfügbar.

 

«Perspektiven für Basel» mit Dr. Ueli Vischer

Dr. Ueli Vischer, Verwaltungsratspräsident der MCH Messe Schweiz AG im Gespräch mit Lucie Trevisan, Präsidentin der Gruppe23 und glp-Grossrat David Wüest-Rudin

Im Anschluss an die diesjährige Generalversammlung vom 21. Mai 2019  konnte Präsidentin Lucie Trevisan Mitglieder und Gäste zur «Perspektiven für Basel»-Veranstaltung mit Dr. Ueli Vischer begrüssen. Der Verwaltungsratspräsident der MCH Messe Schweiz AG erläuterte im Gespräch mit Grossrat und Journalist André Auderset die Ziele des grössten Messeunternehmens der Schweiz, die Perspektiven für Basel und die Rolle, die regionale KMU dabei spielen. Im Anschluss an das Gespräch entspann sich eine Diskussion, die beim Apéro weitergeführt wurde.

Jahresbericht 2018

Lesen Sie den Jahresbericht der Präsidentin Lucie Trevisan über die Aktivitäten der Gruppe23 im vergangenen Jahr.

Gruppe23 - Jahresbericht 2018

Philip Karger neu im Vorstand

Philip Karger (Foto: zVg)

An der Generalversammlung vom 21. Mai 2019 wurde Philip Karger als neues Vorstandsmitglied der Gruppe23 gewählt. Herzliche Gratulation!

Basel als Messestandort - wie weiter?

Dr. Ulrich Vischer, Verwaltungsratspräsident der MCH Messe Schweiz AG, erläutert im Gespräch mit Grossrat und Journalist André Auderset die Ziele des grössten Messeunternehmens der Schweiz, die Perspektiven für Basel und die Rolle, die regionale KMU dabei spielen. Im Anschluss an das Gespräch findet eine moderierte Diskussion statt.

Der Anlass im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe «Perspektiven für Basel» ist öffentlich und kostenlos.

Dienstag, 21. Mai 2019 | 19:00 Uhr | Gewerbeverband Basel-Stadt

Anmeldung

Prix BÂLEnce 2019 ausgeschrieben

Die Ausschreibung für den Prix BÂLEnce 2019 läuft. Die Jury hat für vorgeschlagene Persönlichkeiten nominiert. Den Entscheid über den Preisträger oder die Preisträgerin 2019 treffen die Mitglieder der Grupp23 in geheimen Wahl.

Prix BÂLEnce 2018 an Tanja Oehl

Tanja Oehl heisst die erste Gewinnerin des «Prix BÂLEnce» der Gruppe23. Am 25. Juni 2018 fand die Preisverleihung im Gewerbeverband Basel-Stadt statt. Mit dem Preis würdigt die Gruppe23 Persönlichkeiten, die sich in vorbildlicher Weise unternehmerisch engagieren.

«Full House» an der ersten Verleihung des Prix BÂLEnce. Gruppe23-Präsidentin Lucie Trevisan konnte zahlreiche Gäste zur erstmaligen Verleihung des Preises im Gewerbeverband Basel-Stadt willkommen heissen. Neben alt-Ständerat Hans Fünfschilling waren Felix Ravy, Statthalter der E.E. Zunft zu Schneidern, die Gruppe23-Vorstandsmitglieder Martin Cron, Hans Fünfschilling und Bruno Mazzotti, Lydia Isler-Christ, Präsidentin des Baselstädtischen Apothekerverbandes, Daniela Bernardi, Vizepräsidentin des Plattenverbandes und zahlreiche weitere Persönlichkeiten der Einladung gefolgt.

«Die fundamentale Bedeutung des Unternehmertums für die Gesellschaft und den Wohlstand in unserem Land muss unbedingt wieder stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt werden», erläuterte die Präsidentin in ihrer Laudatio die Gründe für die Lancierung des Preises. Dass die Wahl der Mitglieder angesichts drei weiterer sehr renommierter Kandidaturen auf die weitaus jüngste Kandidatin gefallen ist, zeigt ein Weiteres: Die Mitglieder der Gruppe23 messen der Unterstützung junger Unternehmerinnen und Unternehmern besondere Bedeutung zu und würdigten mit ihrer Wahl die Leistung einer jungen Frau, die unmittelbar nach ihrer Ausbildung mit 18 Jahren aus eigener Kraft den Schritt in die Selbständigkeit gewagt hat. Finanziert hatte sie den Start mit einer Tätigkeit in einem Stoffladen und als Minijobberin. Das Ergebnis nach fünf Jahren kann sich sehen lassen. Neben dem Verwirklichen eigener Ideen bietet Tanja Oehl weitere Dienstleistungen wie das Ändern von Kleidungsstücken, Accessoires und Ausbesserungen zu sehr moderaten Preisen an. Dieses Frühjahr machte sie einen weiteren grossen Schritt und eröffnete ihren eigenen, geschmackvoll gestalteten Laden an der Elisabethenstrasse 15 in Basel. Das Atelier «Couture Stilvoll» soll zu einem Treffpunkt für mode- und qualitätsbewusste Kundinnen und Kunden werden. «Sie haben als sehr junge und engagierte Frau den Weg in die Selbständigkeit gewagt, in ihrer Branche erfolgreich Fuss gefasst und sie verfolgen ihre weiteren Ziele mit viel Engagement und Durchhaltevermögen», gratulierte Lucie Trevisan der Preisträgerin.

Die Ausschreibung für den zweiten Prix BÂLEnce erfolgt anfangs September.

Jahresbericht 2017

Gruppe23-Präsidentin Lucie Trevisan geht in ihrem Jahresbericht 2017 auf vergangene Aktivitäten und Ziele für das laufende Jahr ein. Fazit: Der Gruppe23 geht die Arbeit nicht aus. Nach wie vor werden insbesondere bei politischen Entscheidungen die Anliegen der KMU-Wirtschaft zu wenig berücksichtigt.

Jahresbericht 2017

Eine Stadt entwickeln - Stadtentwickler Lukas Ott

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Perspektiven für Basel" informiert der neue Basler Stadtentwickler Lukas Ott Mitglieder und Gäste der Gruppe23 über die Ziele der Basler Stadtentwicklung und vorhandene Handlungsspielräume mit einem besonderen Fokus darauf, welchen Stellenwert das Gewerbe künftig in der Stadt Basel haben soll. Die Veranstaltung findet am Montag, 25. Juni 2018 um 20 Uhr (im Anschluss an die Verleihung des Prix BÂLEnce im Gewerbeverband Basel-Stadt statt. Anmelden können Sie sich für diese Veranstaltung hier.

Jahresbericht 2016

15 interessierte Mitglieder der Gruppe23 besuchten die diesjährige Mitgliederversammlung. Die statutarischen Traktanden wurden unter der Leitung von Präsidentin Lucie Trevisan sehr speditiv bearbeitet. Im Anschluss informierte Gruppe23-Geschäftsführer Felix Werner in seiner Funktion als Vorstandsmitglied des Vereins Smart Regio Basel über die Ziele und Projekte dieser breit abgestützten Innovation, welche den regionalen KMUs eine Partizipation bei der digitalen Entwicklung erleichtern soll. Zum Abschluss offerierte der Verein den Mitgliedern einen Apéro, der für intensive und spannende Diskussionen genutzt wurde.

Jahresbericht 2016

"Die Bedeutung des Unternehmertums besser wahrenehmen"

Vor rund eineinhalb Jahren wurde die Gruppe23 gegründet. Präsidentin Lucie Trevisan erläutert im Gespräch, warum es die Vereinigung zur Förderung des Unternehmertums braucht, was ihre persönliche Motivation für ihr Engagement ist und was die Gruppe23 für Aktivitäten plant.

Lucie Trevisan, wo steht die Gruppe23 rund eineinhalb Jahre nach ihrer Gründung?
Die Überzeugung, etwas für die bessere Wahrnehmung des Unternehmertums und seiner Bedeutung für die Volkswirtschaft und die gesamte Gesellschaft tun zu müssen, bildete die Basis für dieses Engagement langjähriger und ehemaliger Unternehmerinnen und Unternehmer und die Gründung der Gruppe23. Wir hatten zu Beginn einige Ideen für Aktivitäten und beschlossen, diese umzusetzen und zu sehen, auf wie grossen Anklang sie stossen würden.

Und was ist das Fazit?
Wir organisierten zum Beispiel Stammtische als eine Plattform, auf der sich Mitglieder und Gäste über ein Thema informieren und austauschen konnten. Wir hatten sehr spannende Gastreferenten aber das Interesse der Mitglieder hielt sich in Grenzen. Gut besucht waren öffentliche Veranstaltungen, wenn es um Politik ging und einen grossen Erfolg durften wir im vergangenen Herbst mit unserer „Gewerbe-Charta“ feiern, die von über 100 Kandidierenden für den baselstädtischen Grossen Rat unterzeichnet worden ist. 25 von ihnen sind am 23. Oktober 2016 in den Grossen Rat gewählt worden. Ein toller Erfolg. Daran wollen wir anknüpfen.

Inwiefern?
Indem wir den direkten Draht zu diesen 25 Parlamentarierinnen und Parlamentariern nutzen, um sie bei gewerberelevanten Vorlagen über unsere Haltung zu informieren und auch versuchen, aktive Inputs für Vorlagen zu geben.

Was plant die Gruppe23 ausserdem?
Unser aktuellstes Projekt ist die Schaffung eines Unternehmerpreises, mit dem jährlich eine regionale Persönlichkeit ausgezeichnet werden soll, die sich um die Schaffung regionaler Wertschöfpung verdient gemacht hat, durch ihr Engagement Arbeitsplätze geschaffen und erhalten hat und die sich trotz weltweiter Trends erfolgreich am Markt behauptet.

Was ist ihre persönliche Motivation, sich für die Gruppe23 zu engagieren?
Die Bedeutung des Unternehmertums für die Gesellschaft und den Wohlstand ist fundamental. Diese Tatsache muss wieder stärker im Bewusstsein der Leute und der Entscheidträger verankert werden. Was mir wirklich Sorgen macht, ist die Distanz, die viele Leute in der Verwaltung, in Zeitungsredaktionen und anderswo gegenüber dem Unternehmertum haben. Sie kennen es schlicht nicht und setzen Unternehmer mit „Abzocker“ gleich. Gegen unverschämte Gehälter und goldene Fallschirme von Managern bin ich auch. Das hat mit Unternehmertum nichts zu tun. Ein Unternehmer ist nicht an kurzfristigen Gewinnen interessiert sondern daran, dass sich seine Firma positiv entwickelt und am Markt Bestand hat. Er ist bereit, sich dafür persönlich und finanziell zu engagieren und Risiken einzugehen. Dadurch werden Arbeitsplätze geschaffen, die Bevölkerung kann Dienstleistungen und Waren beziehen und der Staat profitiert von Steuereinnahmen, mit denen er seine Ausgaben finanzieren kann. Wenn niemand diese Aufgabe übernehmen würde, wäre es um unsere Volkswirtschaft und die Gesellschaft insgesamt schlecht bestellt. Ich möchte einen persönlichen Beitrag dazu leisten, dass diese Tatsache wieder stärker ins kollektive Bewusstsein gerückt wird.

25 Unterzeichnende der Gewerbe-Charta sind in den Grossen Rat gewählt worden

25 Unterzeichnende der Gewerbe-Charta sind am 23. Oktober 2016 in den Grossen Rat gewählt worden.

Wir gratulieren:
André Auderset (LDP, Kleinbasel), Olivier Battaglia (Aktives Bettingen/LDP, Bettingen), Martina Bernasconi (GLP, Grossbasel-West), François Bocherens (LDP, Grossbasel-West), Beat Braun-Gallacchi (FDP, Kleinbasel), Erich Bucher (FDP, Grossbasel-Ost), Marc Eichner (FDP, Kleinbasel), Raoul Furlano (LDP, Grossbasel-Ost), Alexander Gröflin (SVP, Grossbasel-West), René Häfliger (LDP, Kleinbasel), Patrick Hafner (SVP, Grossbasel-Ost), Christophe Haller (FDP, Grossbasel-Ost), David Jenny (FDP, Grossbasel-Ost), Andrea Elisabeth Knellwolf (CVP, Grossbasel-West), Christian Meidinger (SVP, Kleinbasel), Pascal Messerli (SVP, Grossbasel-Ost), Stephan Mumenthaler (FDP, Grossbasel-West), Eduard Rutschmann (SVP, Riehen), Daniela Stumpf (SVP, Grossbasel-West), Joël Thüring (SVP, Grossbasel-West), Heinrich Ueberwasser (SVP, Riehen), Luca Urgese (FDP, Grossbasel-West), Patricia von Falkenstein (LDP, Grossbasel-Ost), Felix Wehrli (SVP, Kleinbasel), Andreas Zappalà (FDP, Riehen)

und freuen uns darauf, uns gemeinsam mit ihnen dafür einzusetzen, dass gewerbliche Anliegen bei politischen Entscheidungen künftig mehr Beachtung finden. Die übrigen 75 Mitglieder des neu gewählten Grossen Rates werden wir versuchen, davon ebenfalls zu überzeugen.

Gruppe23 – Wahl-Newsletter Oktober 2016

Gewerbe-Charta der Gruppe23

Die folgenden Personen haben die Gewerbe-Charta der Gruppe23 unterzeichnet und damit deutlich gemacht, dass sie sich dafür einsetzen, dass gewerbliche Anliegen bei politischen Entscheidungen künftig mehr Beachtung finden und die Politik stärker von unternehmerischer Erfahrung profitieren soll. Die übrigen Kandidierenden aus allen Parteien haben weiterhin die Möglichkeit, die Gewerbe-Charta zu unterzeichnen. Die Liste der Unterzeichneten wird laufend aktualisiert.

Die Gruppe23 ist erfreut über die Abstimmungsentscheide vom 25. September

Die Gruppe23 ist erfreut über die ablehnenden Entscheide der Wahlberechtigten vom 25. September 2016 zur AHV-Initiative und zur Initiative für eine grüne Wirtschaft - insbesondere in den beiden Basler Halbkantonen. Die Bevölkerung hat damit in beiden Fällen Augenmass beweisen. Ein JA zur AHV-Initiative hätte die Problematik der absehbaren Finanzierungslücke ohne Not verschärft und die Lösung eines Problems einmal mehr in die Zukunft verschoben. Damit Berufstätige und Rentner noch lange etwas von der AHV haben, braucht es eine nachhaltige Gesamtreform der Altersvorsorge und nicht eine pauschale Rentenerhöhung für alle auf Kosten der kommenden Generationen. Auch die Initiative für eine grüne Wirtschaft hat mit plakativen Forderungen weit übers Ziel hinausgeschossen. Natürliche Ressourcen sind eine zentrale Basis für den Wohlstand unserer Gesellschaft. Ressourceneffizienz ist daher ein Ur-Anliegen der Wirtschaft. Täglich machen sich Schweizer Unternehmen für eine «grünere Wirtschaft» stark und belegen mit ihren Bestrebungen weltweit schon heute Spitzenpositionen. Zusätzliche Regulierungen und Vorschriften durch den Staat sind unnötig und würden die Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes gefährden.

Volksabstimmung vom 25. September 2016 - Unsere Empfehlungen

Die Gruppe23 empfieht die Initiativen «AHVplus: für eine starke AHV» sowie «Für eine nachhaltige und ressourceneffiziente Wirtschaft (Grüne Wirtschaft)» zur Ablehnung.

Die AHV-Initiative fordert eine 10-prozentige Erhöhung aller AHV-Renten unabhängig davon, ob Renterinnen und Rentner diesen Zustupf brauchen oder nicht. Dieser Leistungsausbau ist absurd. Wegen der seit Einführung der AHV im Jahr 1948 um sieben (Männer) bzw. acht (Frauen) Jahren gestiegenen Lebenserwartung gibt die AHV schon heute mehr Geld aus als sie einnimmt. 2014 betrug das Minus 320 Millionen Franken, 2015 bereits 579 Millionen. Wenn jetzt nicht gehandelt wird, steigt dieser Fehlbetrag weiter und die AHV wird 2030 einen Verlust von 7,5 Mia. Franken jährlich schreiben. Bei Annahme der Initiative kämen zudem jährliche Zusatzkosten von bis zu 5,5 Mia. Franken hinzu. Dieses Loch würden die Erwerbstätigen und die Arbeitgeber stopfen müssen - ein teures und gefährliches Spiel, welches der Forderung für nachhaltiges Handeln diametral entgegensteht. Darum am 24. September NEIN zur Initiative «AHVplus: für eine starke AHV».

Die Initiative «Für eine nachhaltige und ressourceneffiziente Wirtschaft (Grüne Wirtschaft)» will Konsumentinnen und Konsumenten vorschreiben, wie sie sich zu ernähren haben, mit hohen Lenkungsabgaben und anderen Zwangsmassnahmen die Mobilität einschränken und den Energieverbrauch privater Haushalte um 65% erzwingen. Auch das wäre nur möglich mit gravierenden Umerziehungsmassnahmen sowie massiven Einschnitten in die persönliche Freiheit. Unternehmen sollen gezwungen werden, ihre Produktion auf diese Zwangsziele auszurichten. Die Einführung einschneidender Konsum- und Produktionsbeschränkungen, neue Vorschriften und die Einführung hoher Umweltabgaben widersprechen dem unternehmerischen Gedankengut diametral. Unternehmen beweisen seit jeher, dass sie auch ohne staatlichen Zwang nachhaltige Innovationen leisten. Darum am 24. September NEIN zur Initiative «Für eine nachhaltige und ressourceneffiziente Wirtschaft (Grüne Wirtschaft)».

Gruppe23 - Die Idee

Die fundamentale Bedeutung des Unternehmertums für die Gesellschaft und den Wohlstand in unserem Land findet in der öffentlichen Wahrnehmung zu wenig Gehör. Wir wollen einen Beitrag dafür leisten, dass sich das ändert.

Gruppe23 - Die Ziele

  • Die Bedeutung des Unternehmertums fördern;
  • Einen Beitrag zur Meinungsbildung bei gewerblichen und gewerbepolitischen Themen leisten;
  • Politische Aktivitäten zu Gunsten des Gewerbes mittragen;
  • Aktive Unternehmerinnen und Unternehmer ideel unterstützen;
  • Dem Gewerbe und seinen Mitarbeitenden dienende Aktivitäten fördern.